Den Standort Oedingen übernahm nach "Wegzug" der 22 das FlaRak-Geschwader 21.
Die alte FlaRak-Struktur verlangte nur 4 Standorte; die Neue nun 6, da es nun 6 Staffeln Patriot gab. So wurde Oedingen und Waldbröl den 21 zugeschlagen. Oedingen wurde also am 01.04.1988 von der 5. Gruppe des Flugabwehrraketengeschwaders 21 bevölkert.
Man hatte sich bei FlaRak gedacht, was die Flieger können, können wir auch.
Das war ein Versuch um die Stellendotierung anzuheben. Dieses hielt nicht lange an und die STAN-Kommission setzte alles eine Stufe zurück. Aber immerhin wurden zwei darauf Generale.

Die 5. Gruppe wurde zur Staffel und das Geschwader zur Gruppe sowie das Kommando zum Geschwader. So blieb es dann auch bis heute. Nach meinen Recherchen endete die 5./21 am 30.12. 2002 offiziell am Standort Oedingen. Sie war am 01.01.2003 in der Prinz-Eugen-Kaserne am Standort Mengeringhausen/Bad Arolsen wieder wie Phönix aus der Asche da.
Man macht das heute so, weil es sonst arbeitsrechtliche Probleme aufwirft. Hier am neuen Standort war aber der weitere Umzug schon nach einem halben Jahr abzusehen. Das FlaRakG 4 (Burbach) mit all seinen Verbänden und Staffeln sollte aufgelöst erden. Die Patrioten werden den 3 verbleibenden Geschwadern (1, 2 und 5) zugeschlagen.

Die 21er kamen zu dem FlaRakGeschwader 2 (Bad Sülze, Meckl.-Vorpommern). Die Übergabe geschah am 14. 12. 2003. Die 5. Staffel (die alten Oedinger) zogen in den nächsten 6 Monaten an den Standort Sanitz (Kaserne) und Pragendorf (Stellung) um. Alle Standorte sind ca. 30 Km süd-östlich von Rostock.

In Mecklenburg-Vorpommern endet dann auch die Reise der 5./FlaRakGrp 21.
Am 1 Juli 2006 wurde sie aufgelöst.

Teile aus ihr wurden zur 3./21.
Der Hase aber, hat auch das überlebt.
Er wurde in das neue Wappen der 3. übernommen.

Hauptmann a.D. August Freimuth, August 2006 /ergänzt im April 2009

 

Staffelchefs von 1988-(keine genauen Angaben)

Nickel
Olschowy (1992 Ausgezeichnet mit dem "Großer Stutenkerl"
            des Bäckerinnungs-Verbandes Westfalen-Lippe)
 
Rohde  
Schillig
Groborsch

Spieße von 1988-(keine genauen Angaben)

Borsdorff
Schnüttgen
Bischoping
Busche
Pfeiffer