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Mit Luftwaffenaufstellungsbefehl Nr. 130 vom 22. April
1959 wurde zum 1. April 1959 der Stab für die 2.
Luftverteidigungsdivision aufgestellt. Als Standort war zunächst München
vorgesehen. Bereits kurze Zeit später, mit Verlegungsbefehl vom 30. Juli
1959, wurde die Division nach Trier-Euren verlegt. Die Division wurde in
jeder Hinsicht der Luftwaffengruppe Süd unterstellt. In der Anfangsphase
waren es nur Luftverteidigungsstreitkräfte, die der 2.
Luftverteidigungsdivision unterstellt waren:
- Jagdgeschwader 73, Pferdsfeld
- Luftwaffenflugabwehrbataillon 45, Lindau
- Fernmelderegiment 32, Birkenfeld
Zum 1. April 1963 wurde die 2.
Luftverteidigungsdivision laut Umgliederungsbefehl vom 22. Januar 1963
in 2. Luftwaffendivision umbenannt und umgegliedert und anschließend,
gemäß Verlegungsbefehl vom 31. August 1963, nach Karlsruhe verlegt. Ihre
Unterstellung beim Luftwaffengruppenkommando Süd blieb bestehen. Nach
dieser Umgliederung waren dem Verband folgende Einheiten zugeordnet:
- Luftwaffenversorgungsregiment 3, Erding
- Luftwaffenversorgungsregiment 4, Trier-Euren
- Fernmelderegiment 12, Neureut
- Fernmelderegiment 72, Feuchtwangen
- Luftwaffenausbildungsregiment 3, Roth
- Luftwaffenausbildungsregiment 4, Landsberg
Diese Zuordnung blieb bis 1970 weitestgehend erhalten.
Zum 1. Oktober 1970 wurde mit Aufstellungsbefehl Nr.
338 (Lw) vom 24. September die Aufstellung des
Luftwaffenunterstützungsgruppenkommandos Süd befohlen. Mit gleichem
Befehl wurde auch die Auflösung der 2. Luftwaffendivision angeordnet,
deren Aufgaben sowie auch Teile des Personals kurzfristig auf das neu
aufgestellte Luftwaffenunterstützungsgruppenkommando übergingen. Wenige
Monate später wurde mit Befehl für die Umbenennung vom 16. Februar 1971
die 5. Luftwaffendivision in Birkenfeld mit Wirkung zum 1. April 1971 in
2. Luftwaffendivision umbenannt. Der Standort Birkenfeld blieb
unverändert erhalten, die bisher der 5. Luftwaffendivision unterstellten
Einheiten wurden nun der 2. Luftwaffendivision nachgeordnet:
- Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg
- Flugabwehrraketenregiment 1, Freising
- Flugabwehrraketenregiment 2, Gießen
- Fernmelderegiment 31, Meßstetten (vormals Ebingen und Albstadt)
- Fernmelderegiment 32, Birkenfeld
In den folgenden Jahren änderten sich diese Unterstellungen nicht. In
der ersten Hälfte der achtziger Jahre änderte sich die Zuordnung der der
2. Luftwaffendivision unterstellten Einheiten wie folgt:
- Flugabwehrraketenkommando 4, Lich
- Flugabwehrraketenkommando 5, Erding
- Flugabwehrraketenkommando 6, Lenggries
- Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg
- Fernmelderegiment 31, Meßstetten
- Fernmelderegiment 32, Birkenfeld
Zusätzlich wurde das Taktische Ausbildungskommando Chania auf Kreta/
Griechen-land in den Unterstellungsbereich der 2. Luftwaffendivision
aufgenommen.
Ab 1989 bis 1993 trugen die unterstellten Einheiten
folgende Bezeichnung:
- Flugabwehrraketenkommando 4, Lich
- Flugabwehrraketenkommando 5, Erding
- Flugabwehrraketenkommando 6, Lenggries
- Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg
- Radarführungskommando 2, Meßstetten
Infolge der Realisierung der Luftwaffenstruktur 4 waren
der 2. Luftwaffendivision ab 1994 nunmehr folgende Einheiten
nachgeordnet:
- Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg
- Jagdbombergeschwader 33, Cochem
- Flugabwehrraketengeschwader 4, Burbach
- Radarführungsregiment 2, Meßstetten
- Taktisches Ausbildungskommando Chania, Griechenland
Nach Einnahme der Luftwaffenstruktur 5 wurde die 2.
Luftwaffendivision in Birkenfeld 2001 direkt dem
Luftwaffenführungskommando unterstellt und für die Führung folgender
Einsatzverbände verantwortlich:
Nach dem Organisationsplan vom 15.10. 2005 sind der 2.
Luftwaffendivision bis heute unterstellt:
- Jagdbombergeschwader 31 "Boelcke", Kerpen
- Jagbombergeschwader 33, Cochem
- Luftwaffenunterstützungskompanie, Birkenfeld
- Einsatzführungsbereich 2, Erndtebrück
Der Auftrag der Luftwaffendivision bestand zunächst
darin, feindliche Luft- und Landstreitkräfte eines möglichen Angreifers
sowie weitere militärische Ziele zu bekämpfen.
Im Einzelnen gehörten dazu folgende Aufgaben:
- Führung der unterstellten Einheiten und Verbände
- Durchführung von Erkundungen für die Flugabwehr, den Flugmelde-
und Fernmeldedienst im Divisionsbereich
- Unterstützung der zuständigen militärischen Stellen beim Ausbau
von Stellungen, Gefechtsständen und sonstigen Infrastrukturvorhaben im
Luftwaffenbereich
- Überwachung der Einzel-, Spezial- und Verbandsausbildung der
unterstellten Verbände und Einheiten
- Mitwirkung bei der Erarbeitung von Führungs-, Einsatz- und
Ausbildungsgrundsätzen
- Verbindung zu den Kommandobehörden des Heeres
Auftrag und Aufgaben der Luftwaffendivision haben sich
im Lauf der Zeit durch die internationalen politischen Entwicklungen
gewandelt. Die sich ändernden sicherheits- und militärpolitischen
Rahmenbedingungen hatten zur Folge, dass militärisches Handeln in rein
nationaler Verantwortung zunehmend in den Hintergrund rückte, während
die Notwendigkeit zum gemeinsamen Handeln im Rahmen der NATO und der
Europäischen Union sowie unter dem Mandat der Vereinten Nationen an
Bedeutung gewann. Die Einsatzverbände der Luftwaffendivision
entwickelten sich dabei zum festen integralen Bestandteil der
NATO-Luftverteidigung. Vorrangige Aufgabe im Bündnis ist es,
verlegefähige Einsatzkräfte mit kurzer Reaktionszeit zur Verfügung zu
stellen, die die NATO zur schnellen, lageangepassten Reaktion mit
Luftstreitkräften im Rahmen der Konfliktverhütung und Krisenbewältigung
befähigen.
Seit Einnahme der Luftwaffenstruktur 5 überimmt die 2.
Luftwaffendivision auch einen Teil der Führungsaufgaben des aufgelösten
Luftwaffenkommandos Süd. Sie ist jetzt in vollem Umfang für die
truppendienstliche Führung der unterstellten Verbände und deren
personelle und materielle Einsatzbereitschaft verantwortlich und hat
damit auch die Befähigung zur nationalen Führung ihrer Verbände im
Einsatz.
2. Luftverteidigungsdivision, Trier- Euren (1958 -
1963)
Kommandeur:
Gen.Maj. Plocher, Hermann
1958 - 12.1960
Brig.Gen. Hoffmann, Werner Eugen
1961 - 30.09.1962
Brig.Gen. Hempel, Dr. Adolf
01.10.1962 - 1963
2. Luftwaffendivision (alt), Karlsruhe (1963 - 1970)
Kommandeur:
Gen.Maj. Hempel, Dr. Adolf
1963 - 31.03.1964
Gen.Maj. Hentz, August
01.04.1964 - 30.09.1967
Gen.Maj. Gralka, Eberhard
01.10.1967 - 31.03.1968
Gen.Maj. Leuchtenberg, Werner
01.04.1968 - 30.09.1969
Gen.Maj. Wilde, Hans
01.10.1969 - 30.09.1970
Chef des Stabes:
Oberst i.G. Haeffner, Paul
1964 - 1966
Oberst i.G. Bonne, Gerhard
(1966) - 1968
Oberst Dölling, Hanns-Wolrad
1968 - 1970
2. Luftwaffendivision (neu), Birkenfeld (seit 1971)
Kommandeur:
Gen.Maj. Mehlen, Hans-Werner
1971 - 30.06.1971
Gen.Maj. Eschenbach, Klaus
01.07.1971 - 30.09.1973
Gen.Maj. Schmitz, Werner
01.10.1973 - 30.09.1975
Gen.Maj. Meyn, Wilhelm
01.10.1975 - 30.06.1977
Gen.Maj. Eimler, Eberhard
01.07.1977 - 28.02.1979
Gen.Maj. Raulf, Günter
01.03.1979 - 30.09.1980
Gen.Maj. Feldhoff, Hans-Heinz
01.10.1980 - 31.03.1982
Gen.Maj. Bornstaedt, Hans-Wilhelm v.
01.04.1982 - 31.03.1984
Gen.Maj. Sochaczewski, Joachim
01.04.1984 - 30.11.1985
Gen.Maj. Poschwatta, Siegfried
01.12.1985 - 30.09.1989
Gen.Maj. Mende, Bernhard
01.10.1989 - 02.10.1990
Gen.Maj. Koppe, Johann-Gottlieb
03.10.1990 - 30.09.1994
Gen.Maj. Vollstedt, Michael
01.10.1994 - 1997
Gen.Maj. Maeßen, Servatius
1997 - 1999
Gen.Maj. Kurth, Klaus Dieter
1999 - 2001
Gen.Maj. Schubert, Hans Joachim
2001 - 08.03.2003
Gen.Maj. Ploeger, Friedrich-Wilhelm
09.03.2003 -
Chef des Stabes:
Oberst i.G. Heinz, Helmut
01.04.1971 - 30.09.1971
Oberst i.G. Körner, Friedrich
01.10.1971 - 11.12.1972
Oberst i.G. Feldhoff, Hans-Heinz
12.12.1972 - 30.09.1974
Oberst i.G. Brandt, Karl Ernst
01.10.1974 - 31.03.1980
Oberst i.G. Mende, Bernhard
01.04.1980 - 31.03.1983
Oberst i.G. Engelhardt, Josef
01.04.1983 - 08.01.1984
Oberst i.G. Heyn, Uwe
09.01.1984 - 09.1989
Oberst i.G. Lange, Gunter
10.1989 - 07.1990
Oberst i.G. Baumann, Peter Otto
08.1990 - 05.1993
Oberst i.G. Heider, Ulrich
06.1993 - 1994
Oberst i.G. Schulte-Sasse, Rudolf
1994 - 2000
Oberst i.G. Ballhausen, Gerhard
2000 - 2001
Oberst i.G. Krüger, Walter
2001 - 2003
Oberst i.G. Antes, Manfred
2003 -
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